Kraftwerk Moabit

Archi­tek­tur und Kunst 1900–1990.

Das massive Hard­co­ver-Buch beleuch­tet die Geschichte des Kraft­werks Moabit. Zahl­rei­che, auch histo­ri­sche, Fotos und Skiz­zen geben einen opti­schen Eindruck von der Entwick­lung dieses Kraft­werks.

Klap­pen­text: Um drei Punkte geht es im Wesent­li­chen in diesem Buch:
Erstens: Galten früher “rauchende Schlote” als Indi­zien für Fort­schritt und Aufschwung volks­wirt­schaft­li­cher Entwick­lung, so erwar­tet heute eine aufmerk­same und kriti­sche Öffent­lich­keit behut­sa­men Umgang mit Rohstof­fen und verstärkte Rück­sicht auf die von vielen Fakto­ren stra­pa­zierte Umwelt. Die im erneu­er­ten Heiz­kraft­werk Moabit ange­wen­dete “Zirku­lie­rende Wirbel­schicht­feue­rung” ist ein bedeut­sa­mer Schritt auf diesem Weg.
Zwei­tens: Die spätes­tens mit dem Euro­päi­schen Denk­mal­schutz­jahr 1975 erwachte Sensi­bi­li­tät gegen­über dem bauli­chen Erbe hat zu einer gesun­den Skep­sis gegen­über der lange betrie­be­nen Abbruch­po­li­tik geführt, die eine “Erneue­rung durch Umnut­zung” der vorhan­de­nen, oft wert­vol­len Bausub­stanz bevor­zugt. Neue Inhalte in alte Formen zu gießen, ist nicht immer möglich; der Umgang mit dem erhal­tens­wer­ten Schwech­ten-Bauten zeigt eine mögli­che Lösung.
Drit­tens: Die von Anbe­ginn der Planung enge und vertrau­ens­volle Zusam­men­ar­beit von Bauherr, Tech­ni­ker, Archi­tekt und Künst­ler hat ein beispiel­haf­tes Ergeb­nis gezei­tigt, das mit dem land­läu­fi­gen Begriff “Kunst am Bau” nur unzu­läng­lich zu bezeich­nen wäre. Der Bau stellt sich in seiner Komple­xi­tät als reife Frucht eines gelun­ge­nen Prozes­ses dar.

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