Bereits seit Anfang 2024 gibt es nicht nur auf der Perleberger Straße, sondern auch an der nördlichen Perleberger Brücke Bauarbeiten der Wasserbetriebe, die den Straßenverkehr extrem beeinträchtigen. Vor der Kreuzung zur Heidestraße bzw. Friedrich-Krause-Ufer steht nur eine einzige Fahrspur für beide Fahrtrichtungen zur Verfügung. Von der Perleberger Straße aus kommend gibt es dadurch jeden Tag Stau, der bis in die Lehrter und die Ellen-Epstein-Straße reicht. Die extra eingerichtete Busspur wird ständig auch von nicht berechtigten Fahrzeugen genutzt, die damit den Stau umfahren wollen. Sie blockieren am Ende der Brücke, wo die beiden Spuren zusammengeführt werden, die komplikationsfreie Weiterfahrt. Dort ist nämlich eine Busampel eingerichtet, sodass immer nur eine der beiden Spuren freie Fahrt hat. Doch die Busse der BVG haben keine Chance durchzufahren, weil ihre Spur meist blockiert ist.
Eine Nachfrage bei der Polizei, wieso nicht gegen die verbotene Nutzung der Busspur vorgegangen wird, ergab bisher leider keine befriedigende Antwort. Sie lautete, dass der Polizei das Problem bekannt ist, sie aber nicht ständig vor Ort sein kann. Die zuständige Senatsverwaltung Verkehr hat angekündigt, dass die Busspur nun so ausgerichtet wird, dass sich die Fahrzeuge dort wieder links einordnen müssen. Eine Überwachung der Spur, um die Falschfahrer abzuhalten, wäre sicher sinnvoller, ist aber wohl nicht zu realisieren.
Im Januar 2026 soll es eine weitere Umstellung der Baustelle geben, die die letzte Bauphase einleitet. Wenn alles bei der aktuellen Planung bleibt, könnten die Spuren dann zum 16. Februar freigegeben werden.

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