Brücke bleibt bis Februar Staufalle

Bereits seit Anfang 2024 gibt es nicht nur auf der Perle­ber­ger Straße, sondern auch an der nörd­li­chen Perle­ber­ger Brücke Bauar­bei­ten der Wasser­be­triebe, die den Stra­ßen­ver­kehr extrem beein­träch­ti­gen. Vor der Kreu­zung zur Heide­straße bzw. Fried­rich-Krause-Ufer steht nur eine einzige Fahr­spur für beide Fahrt­rich­tun­gen zur Verfü­gung. Von der Perle­ber­ger Straße aus kommend gibt es dadurch jeden Tag Stau, der bis in die Lehr­ter und die Ellen-Epstein-Straße reicht. Die extra einge­rich­tete Busspur wird stän­dig auch von nicht berech­tig­ten Fahr­zeu­gen genutzt, die damit den Stau umfah­ren wollen. Sie blockie­ren am Ende der Brücke, wo die beiden Spuren zusam­men­ge­führt werden, die kompli­ka­ti­ons­freie Weiter­fahrt. Dort ist nämlich eine Busam­pel einge­rich­tet, sodass immer nur eine der beiden Spuren freie Fahrt hat. Doch die Busse der BVG haben keine Chance durch­zu­fah­ren, weil ihre Spur meist blockiert ist.

Eine Nach­frage bei der Poli­zei, wieso nicht gegen die verbo­tene Nutzung der Busspur vorge­gan­gen wird, ergab bisher leider keine befrie­di­gende Antwort. Sie lautete, dass der Poli­zei das Problem bekannt ist, sie aber nicht stän­dig vor Ort sein kann. Die zustän­dige Senats­ver­wal­tung Verkehr hat ange­kün­digt, dass die Busspur nun so ausge­rich­tet wird, dass sich die Fahr­zeuge dort wieder links einord­nen müssen. Eine Über­wa­chung der Spur, um die Falsch­fah­rer abzu­hal­ten, wäre sicher sinn­vol­ler, ist aber wohl nicht zu reali­sie­ren.

Im Januar 2026 soll es eine weitere Umstel­lung der Baustelle geben, die die letzte Bauphase einlei­tet. Wenn alles bei der aktu­el­len Planung bleibt, könn­ten die Spuren dann zum 16. Februar frei­ge­ge­ben werden.

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