nicht mißhandeln

Die beiden Worte, die den Titel bilden, sind gleich am Anfang des Buches als Faksi­mile zu finden. Sie stan­den auf dem Lauf­zet­tel des gefan­ge­nen Chir­ur­gen Dr. Erich Simen­auer, der am 1. April 1933 in das wilde Konzen­tra­ti­ons­la­ger der SA in der Gene­ral-Pape-Straße einge­lie­fert wurde. Ein SA-Mann, dem Dr. Simen­auer kurz zuvor den Blind­darm heraus­ge­nom­men hatte, wollte sich ihm damit erkennt­lich zeigen. Als die SA in der folgen­den Nacht eine wilde Prügel­or­gie veran­stal­tete, rettete diese Notiz Dr. Simen­auer das Leben.
Das Buch von 1984 beleuch­tet ausführ­lich und sehr infor­ma­tiv die Situa­tion inner­halb des Kran­ken­hau­ses während der Nazi­zeit, mit einem Schwer­punkt zu den jüdi­schen Ärzten. Auch der Wider­stand während der NS-Zeit wird thema­ti­siert.

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Zufallstreffer

Berlin

Lehrer fordern Schließung ihrer Schule

Dass Neukölln kein Pflas­ter für sensi­ble Gemü­ter ist, weiß man nicht erst seit dem Mord an einem Poli­zis­ten vor eini­gen Wochen oder dem Kino­film “Knall­hart”. Rausch­gift­han­del, Arbeits­lo­sig­keit, Vers­lu­mung, Stra­ßen­kri­mi­na­li­tät sind die Probleme zwischen Hermann­straße und […]

Orte

Waisen, Gesindel, Gefangene

Die ehema­lige Haft­an­stalt Rummels­burg hat schon viele schlimme Schick­sale gese­hen. Dabei begann ihre Geschichte bereits vor über 300 Jahren. Um das Jahr 1700 herum rich­tete der Berli­ner Magis­trat an der Stra­lauer Straße ein Heim ein, […]