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KOBs kommen wieder

»Der KOB ist dick und doof und schleicht durch unsan Hof« – in den Achtzigern konnte man diese Parole aus einem Comic von Gerhard Seyfried an vielen Häuserwänden lesen. Manchmal wurde der »Kontaktbereichsbeamte« als Nachfolger des NS-Blockwarts bezeichnet, viele Bürger aber begrüßten die tägliche Präsenz eines Polizisten in ihrer Straße. Mitte der Neunziger zogen die Polizei die KOBs zurück, seitdem wird hauptsächlich mit dem Auto Streife gefahren. Dass ein Beamter zu Fuß durch die Straßen läuft, überall hineinschaut und gleichzeitig als Ansprechpartner dient, ist sehr selten geworden.
Polizeipräsident Glietsch gab nun bekannt, dass der KOB wieder eingeführt wird. Ob mit denselben Aufgaben wie damals, ist noch nicht klar. Allerdings werden keine zusätzlichen Stellen geschaffen, die ca. 1200 »Kontaktbereiche« müssen mit dem vorhandenen Personal betreut werden.


Von: Aro Kuhrt

(3. Januar 2007)

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